10.06.2024
Lipperode
Aus dem Dekanat

Ausblick

Unter dem Titel „Ausblick“ hatten die Referentinnen des Dekanates Pfarrgemeindratsmitglieder nach Lipperode eingeladen, um die verbleibenden 1,5 Jahre der Amtszeit und darüber hinaus die Zukunft der Gemeinden in den Blick zu nehmen.

Mehr als 20 Engagierte aus den unterschiedlichen Pastoralen Räumen im Dekanat waren dieser Einladung zum Austausch und zu thematischen Workshops gefolgt. Zum Einstieg in die Veranstaltung regte Dekanatsreferentin Silke Gehrken ein „Speed-Dating“ zum Kennenlernen untereinander und zum Austausch über Fragen wie „Das hat mir in den vergangenen Jahren in meiner Arbeit am meisten Freunde gemacht…“ und Diese große Herausforderung sehe ich in den nächsten fünf Jahren in der Gemeinde/Kirche…“ Lebendiges vielstimmiges Gemurmel und lachende Gesichter zeigten, dass diese Fragen den Kern getroffen und die Teilnehmenden sich eine Menge zu sagen hatten. „Wir hätten noch viel länger reden können“ , meinten einige Teilnehmende „solcher Austausch mit anderen ist so wichtig“.
Workshops
Dieser Austausch konnte anschließend in drei thematischen Workshops fortgesetzt werden. In einem Workshop konnten die Pfarrgemeinderatsmitglieder einen ersten Blick auf die Entwicklung der neuen Gremienstruktur und Grundzüge des neuen Pfarrgemeinderatsstatuts werfen.
Im zweiten Workshop diskutierte Dekanatsreferentin Nicole Heimlich mit den Teilnehmenden die Zukunft der territorialen Seelsorge und die Frage, wie die Neuorientierung der Pastoral hin zu den Lebensfragen der Menschen gelingen kann. Beim Austausch wurde deutlich „Wie viele Ungleichzeitigkeiten es gibt, wie unterschiedlich Gemeinden in den vier Pastoralen Räumen im Dekanat ticken.“ Die Pastoralen Räume seien oft noch gar nicht so zusammengewachsen, wie es das Projekt voraussetzte. Am Ende eines intensiven Ringens mit dem Konzept wurde aber auch klar, dass es wenig Sinn macht, sich immer nur um sich selbst zu drehen -sondern dass eine Orientierung an den Themen der Menschen sinnvoll ist. Unter dem Stichwort“ Charismen Orientierung“ bestärkten sich die Teilnehmenden darin, sich für das einzusetzen, wofür „ihr Herz brennt“ und Mitstreiter dafür zu suchen.
Jugendreferentin Anna Malik stellte im dritten Workshop junge Menschen in den Mittelpunkt. Sie stellte die neuen Grundlagen und Eckpunkte der katholischen Jugendarbeit vor. Anschließend überlegten die Teilnehmenden, was Kinder und Jugendliche brauchen und wie Angebote der katholischen Kirche konzipiert sein müssen, damit sie sich wohlfühlen, teilnehmen und mitgestalten möchten. Dazu sind besonders authentische, verlässliche Ansprechpartner*innen wichtig. Es braucht jemanden vor Ort, der sich für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen einsetzt.
Abschluss
Nach so viel Input und intensiven Diskussionen stärkten sich die Pfarrgemeindratsmitglieder bei Kaffee und Kuchen, um danach mit Dechant Wulf und der St. Michael Gemeinde Gottesdienst zu feiern. Mit einem Imbiss und weiteren lockeren Gesprächen fand der Tag einen schönen Abschluss auf der Terrasse des Pfarrheims. „Ich gehe bestärkt nach Hause“, meinte eine Teilnehmerin. Das ging hoffentlich Vielen so.

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