Im Mittelpunkt des Treffens stand zunächst der aktuelle Stand zum Bistumsprozess. Der Dechant und zukünftige Übergangsleiter sowie die DekanatsreferentInnen erläutern die Veränderungen zum 1. Advent diesen Jahres, der Errichtung der 21 Seelsorgeräume. Alle auf einen Stand zu bringen zum Übergangsgesetz und seine Strukturen wie Übergangsteam, Übergangsrat und Ankerteam bildeten den Kern der Präsentation zu Beginn des Nachmittags. Anschließend gab es Gelegenheit sich in den Berufsgruppen darüber auszutauschen. „Wie geht es mir persönlich im Transformationsprozess“, „Welche Erwartungen und Hoffnungen verbinde ich mit dem neuen Seelsorgeraum“, „Was brauche ich, um die nächsten Schritte gut mitgehen zu können“ und „Welche Unsicherheiten/ Befürchtungen habe ich“, lösten einen angeregten Austausch in den Gruppen aus. Die Stimmung bewegte sich sichtlich in einem Spannungsfeld zwischen Hoffnung auf notwendige Reformen, Chancen in der Veränderung und spürbaren Unsicherheiten bezüglich der künftigen Strukturen, der eigenen Aufgaben vor Ort bis hin zu Enttäuschungen.
Nach dem Konferenzteil versammelten sich die Teilnehmenden in der Kirche zu einem spirituellen Impuls. Dieser griff noch einmal das offizielle Leitbild des Dekanats Lippstadt-Rüthen auf und stellte das Motiv der „Weggemeinschaft“ in den Mittelpunkt, bei dem die Haupt- und Ehrenamtlichen das Dekanat Lippstadt-Rüthen als Wegbegleitung und kompetente Unterstützung in der Verwirklichung ihrer Berufung erfahren konnten.
Am Grillbüffet und bei einem Kaltgetränk klang die Konferenz anschließend aus.